Werkzeug an Bord
Refit ist kein Projekt, es ist eine Lebenseinstellung. Im Winterlager wird auf der Slöpendriewer geschliffen, geölt, geflucht und gelernt. Jede Schraube kennt ihren Platz oder findet irgendwann einen. Hier werden Fortschritte, Fehler und Fundstücke aus der Werkbank geteilt. Von Teakfugen über Wellenabdichtung bis hin zur Instandsetzung der alten Baby Blake, nichts bleibt unversucht. Und wenn etwas funktioniert, wird es gefeiert, egal, wie provisorisch die Lösung aussieht.
"Learning by Doing – meistens gleichzeitig."
Winterlagerweisheiten
Draußen kalt, drinnen Kaffeegeruch, Schleifstaub und das Radio leise. In solchen Momenten wird Refit fast meditativ. Es gibt kein „Fertig“, nur „für jetzt reicht’s“. Und das ist völlig in Ordnung.
Die Seefrau hat im Refit gelernt:
- Lack trocknet nicht schneller, wenn man ihn anstarrt.
- Schleifpapier ist kein Freund, sondern ein Lehrer.
- Geduld kann man lackieren – Schicht für Schicht.
- Es gibt nichts, was sich nicht mit Tape retten lässt.
- Und am Ende hält’s. Irgendwie.